Chronik der Schützengesellschaft D'Elfer Wildenwart

Die Schützengesellschaft

D´ ELFER WILDENWART 1891


Abbildung1: Vereinswappen

Abbildung 2: Zeichung aus unserer Original Chronik (Bleistifzeichung von M.Liebl

Das Schützenwesen zu Wildenwart hatte bereits vor der Gründung 1891 seine Vorgeschichte.

Der Wildenwarter Gerichtsherr Ferdinand Schurff gründete am 23.04.1617 die Schützengilde der Herrschaft Wildenwart, also seine eigene Herrschaftsgilde. In Prien, dem wirtschaftlichen Zentrum seines Gerichtsbezirks Wildenwart, ließ Freiherr von Schurff die Schießstatt errichten. Es gab daneben aber auch in Wildenwart einen Schießplatz. Die Vortel wurden nicht nur in Prien, sondern auch in Wildenwart geschossen.

Eine lustige Begebenheit erwähnt das Schützen-Rechnungsbuch der Herrschaft Wildenwart im Jahr 1798: Das „4“ Vortel ist zu Wildenwart aus Mangel von Schützen den 8. Juli verzecht worden. Es kamen also zu wenig Schützen und da hat man das Vortelgeld einfach verzecht. Die Zecher waren: der 2. Schützenmeister Joseph Huber von Stetten (er war danach der 1. Schützenmeister 1800/01), Stephan Benno (der Müller von Haimling, Greimharting, der 1 Schützenmeister aus den Vorjahren 1796/97) und der Hofwirt (er war seit 1785 in den Vortel-Listen). Nicht anwesend war übrigens der amtierende 1. Schützenmeister Reschenhueber aus Rimsting.

Abbildung 3: Festzeichen vom Preisschießen 1868

Auch 1868 war dieser Schießstand noch erhalten. Hier gab der Herzog von Modena, der Wildenwarter Schlossherr, am 1. Und 2. August ein Festschießen zu Ehren der Schützenfrauen des Landgerichtsbezirkes Prien. Ein Festzeichen dieses Schießens ist im Schützenstüberl in der Schlosswirtschaft ausgestellt. Das Schützenwesen war also in Wildenwart schon seit sehr langer Zeit zuhause.  Mit dem Aufkommen des Zimmerstutzen war es daher nur natürlich, dass hier eine Schützengesellschaft gegründet wurde.

Abbildung 4: Leider nur mehr ein Teil einer Schützenscheibe vom Preisschießen 1868

Wann in Wildenwart zum ersten Mal geschossen wurde, lässt sich nicht genau feststellen. Es existiert ein Kupferstich des berühmten Stechers Wening, der etwa um das Jahr 1700 entstanden ist. Darauf ist ein Schießstand eingezeichnet. Vermutlich gehörte dieser zum Schloss und war vom Freiherrn von Schurff, dem damaligen Wildenwarter Schlossherrn, erbaut worden. Dieses Schießen diente mehr der Landesverteidigung und wurde mit Feuerwaffen durchgeführt. Teilweise wurden die Leute aus dem Dorf zur Teilnahme daran verpflichtet. Das, was wir heute unter einer Schützengesellschaft verstehen, entstand erst im Jahre 1891.

Abbildung 5: Kupferstich vom Stecher Wening – Schießstand ersichtlich–
Abbildung 6: Original Chronik mit den 11 Gründungsmitglieder

Die Gründung des Vereins erfolgte 1891 – im Herbst ANNO DOMINI 1891 haben sich 11 Schützen nach vorheriger wohlbedachter Unterredung in der Schlosswirtschaft zu Wildenwart die Schützengesellschaft „ D´ELFER „ gegründet, damit das edle Schießwesen zu Wildenwart nicht aussterbe.

Die 11 Gründungsmitglieder waren:

  • ·         Rothmeier Jos. Pruttdorf
  • ·         Amann Jos. München
  • ·         Anner Pet. Wildenwarth
  • ·         Huber Andr. Reichling
  • ·         Anner Jos. Wildenwarth
  • ·         Fleidl Benno von Rain
  • ·         Möderl Jos. Wildenwart
  • ·         Fleidl Jos. von Rain
  • ·         Tiefenthaler Fr. Mittereuth
  • ·         Fleidl Joh. von Rain
  • ·         Sepp Mich. Reichling

 

Geschossen wurde in der Schlosswirtschaft Wildenwart. Herbergsvater war der damalige Wirt Josef Amann, dem wir auch die Chronik verdanken.

Anfangs wurde nur an einem Stand mit dem Zimmergewehr geschossen. Ein Zieler stellte die Ergebnisse fest. Der erste Schießtag war Donnerstag, der 22. Januar 1891. Alle 11 Schützen waren anwesend.

Die Genauigkeit der Blattl wurde damals noch geschätzt, wobei es des Öfteren zu hitzigen Auseinandersetzungen kam.

Am 25.November 1891 fand zu Beginn der zweiten Schießsaison ein Kathreinschießen statt. Bei diesem Schießen wurde auch das erste Mal der Hirsch erwähnt. Dieser wurde dann Anfang der sechziger Jahre auf dem Speicher wieder aufgefunden und restauriert. Ob er aber dann bei jedem Schießen mit Pulver geladen wurde ist nicht erwähnt.

Bei dem Hirsch handelt es sich um eine eiserne Figur, die bunt bemalt war. Im Zentrum wird ein Blattl befestigt. Wenn der Schütze dies trifft, so fällt der Hirsch mit großen Knall in die Knie.

Abbildung 7: Auf der Rückseite des Hirschen ist ein Rohr befestigt, dass mit Schwarzpulver befüllt werden konnte. Dieses wurde dann beim Zusammenfallen des Hirschen mittels eines Zündkäppchens gezündet.

Beim Anfangsschießen am 10.November 1897 hätte es beinah ein Unglück gegeben. Die Petroleumlampe zur Beleuchtung des Hirsches wurde zerbrochen und um ein Haar wäre ein Brand ausgebrochen.

Mit dem Endschießen am 9. März 1898 wäre die Geschichte der Gesellschaft beinahe zu Ende gewesen. Aus nicht näher beschriebenen Gründen hörte die Gesellschaft auf zu schießen. In den Jahren 1901 und 1902 startete man wieder einen Versuch, aber zu einem geregelten Schießbetrieb kam es erst wieder ab den 25. November 1903. Dort wird auch erwähnt, dass in Prutdorf eine Schützengesellschaft entstanden war. Der Schießbetrieb lief in den folgenden Jahren weiter wie bisher, es war in der Mitgliederbewegung ein fortwährendes Auf und Ab. Anscheinend tat die Konkurrenz in Prutdorf dem Vereinsleben keinen Abbruch, denn die Zahl der Schützen stieg.

Beim Endschießen am 11.März 1911 vermerkt der Chronist daß alle sehr lustig und fidel gewesen seien, nur beim Heimgehen habe man dann gerauft. Bis zum Dezember 1912 gab es dann keine weiteren Schießveranstaltungen mehr. Nochmal wurde der Verein aktiv, aber mit dem Endschießen am 18. Februar 1914 enden die Eintragungen Amanns.

Nach dem Ende des ersten Weltkrieges, der auch unter den Schützen mehrere Opfer gefordert hatte, begann man 1919 wieder mit dem Vereinsleben. Die Gesellschaften Wildenwart und Prutdorf schlossen sich zusammen, die Schießabende wurden wechselweise in Wildenwart und Prutdorf abgehalten.

Beim Endschießen am 18.März 1922 wurden insgesamt 400 Mark an Preisen ausgegeben. Zum Höhepunkt der Inflation, im Dezember 1923, sind keine Eintragungen mehr vorhanden. Zu diesem Zeitpunkt endeten auch die Eintragungen in der Chronik.  Damals kostete eine Maß Bier 35 000 000 000 Mark /35 Milliarden Mark).

Von 1923 bis 1952 existieren keinerlei schriftliche Unterlagen über die Vereinstätigkeiten. Der alte Froid (Florian Aiblinger) erzählte jedoch, dass bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges immer geschossen worden sei.

Am 08. November 1952 wurde die Schützengesellschaft in Prutdorf wieder gegründet. In Folge stieg die Mitgliederzahl rasch an. Der Zimmerstutzen wurde vom Luftgewehr verdrängt. Die Zahl der Stände musste erhöht werden. Im Jahr 1954 wurde der Schießstand nach Wildenwart verlegt, da das Lokal in Prutdorf für die vielen Schützen nicht mehr ausreichte.

Am 19.Mai 1956 wurde eine Schützenkette angeschafft. Dies war jedoch nur deshalb möglich, in dem viele Mitglieder und Gönner, Spenden an Geld und Talern gaben. Im Jahr 1958 konnte endlich eine mechanische Teilermaschine angeschafft werden. Man musste also die Gewinner nicht mehr schätzen.

Im März 1963 wurde ein Gauschießen, verbunden mit dem Georg  Anner Gedächtnisschießen, durchgeführt. Es beteiligten sich daran 312 Schützen aus dem ganzen Chiemgau. Einige Jahre gab es auch ein offenes Josefi-Schießen.

Abbildung 8: Zur Standeröffnung konnte Vorstand Kaspar Friedrich – Hans-Georg Lohr und Bürgermeister Florian Rauch begrüßen.

Am 11. November 1977 wurde der neue Schießstand feierlich eröffnet. Der Umzug vom Schützenstüberl mit 4 Ständen in das Dachgeschoß mit 8 elektrischen Ständen war dringend erforderlich.

Nur unter Mitwirkung von Hans-Georg Lohr, mit dem Einverständnis und der vertraglichen Zusicherung, sowie der materiellen Unterstützung von Prinzessin Helmtrud in Bayern und den Spenden der Gemeinde und Mitgliedern, konnte der neue Schießstand in etwa 700 stündiger Eigenleistung der Vereinsmitglieder geschaffen werden. Die Standeröffnung wurde feierlich begangen

Abbildung 9: Die künstlerische Gestaltung der Räumlichkeiten wurde von Mitglied Sebastian Huber vortrefflich gelöst.
Abbildung 10: Auszug aus der Vereinschronik. Gemalt von Sebastian Huber

Im Jahr 1981 wurde Vereinsintern das 90-jährige Gründungsfest gefeiert.

Abbildung 11: Das Abzeichen ist mehrfarbig, kunstemailliert, goldfarbig und auf der Rückseite befindet sich eine Sicherheitsnadel

Vereinszeichen

Im Jahr 1982 wurde auch beschlossen, dass alle Schützinnen und Schützen einheitlich in einer abgestimmten Tracht sich einkleiden und bei allen Vereinsanlässen auftreten.

Im Jahr 1985 wurde nach dem Entwurf durch Sebastian Huber, die Anschaffung eines Vereinsabzeichens beschlossen und in Auftrag gegeben.

Abbildung 12: Feldmesse am Kirchberg

100jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe

Im Jahr 1991 – 100 jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe.

Zur Entscheidung einer  Anschaffung einer eigenen Fahne  gingen heftige, langwierige, kontroverse Diskussionen und Verhandlungen voraus. Erst durch die Einforderung durch den 1. Schützenmeister Gerhard Kronast mit einer schriftlichen Abstimmung, konnte am 12.02.1990 die Anschaffung beschlossen werden.
Die Fahne kostete dem Verein lt. Rechnung vom 21.03.1990 DM 6.989.00.

Abbildung 13: unsere neue Fahne

Das Gründungsfest zum 100jährigen Bestehen fand bei herrlichem Wetter statt. Der Festsonntag, am 09. Juni 1991 begann mit dem Weckruf durch die Wildenwarter Blaskapelle. Zuerst beim Ehrenschützenmeister, Kaspar Friedrich, beim Schützenmeister Gerhard Kronast, beim Festleiter, Andreas Freund und dann bei der Fahnenmutter, Martina Gelder und der Fahnenbraut, Angelika Stocker.

Die Fahnenweihe fand durch den Pfarrer H. Josef Preis statt. An den Feierlichkeiten nahmen auch die Ortsvereine und Vereine aus dem Gau Chiemgau Prien teil.

Abbildung 14: Bürgermeister Benno Voggenauer, Schirmherr Herzog Max in Bayern
Abbildung 15: Fahnenweihe unserer neuen Fahne

Am 17. Oktober 2001 feierte der Verein sein 110jähriges Bestehen. Zum Anlass wurde nicht groß gefeiert, sondern das Geld wurde in die Anschaffung einer neuen Ring-und Teilermaschine, investiert.

Am 16.März 2001 wurde die Jubiläumsscheibe zum 110jährigen, ausgeschossen. Zur Feier spendierte Gerhard Kronast eine Gams, die er für diesen Anlass geschossen hatte.

Am 14. Dezember 2001 erhielten die Ehrenmitglieder, Josef Schreiner und Sebastian Huber das Projektorenabzeichen des Deutschen Schützenbundes für besondere Leistungen im Dienste des Schießsportes.

Der neue Schießstand – Entwicklung –

Abbildung 16: Neuer Schießstand mit 9 Ständen

29.Oktober 2002 – Anfrage bei der Prinzessin Elisabeth in Bayern, zum Bau eines neuen Schießstandes.

Am 27.Juli 2005 fand eine Besprechung mit Herzog Max in Bayern, 1.Schützenmeister Andreas Freund jun. und 2. Schützenmeister Stefan Baumgartner und dem Alt-Schützenmeister Gerhard Kronast, sowie Herrn Pesthold – Beauftragter für die Abnahme der Schießanlagen statt.

30.Juni 2005 fand eine außerordentliche Sitzung zum Thema – Bau eines neuen Schießstandes statt.

Herzog Max in Bayern und der 1. Schützenmeister Andreas Freund jun. besprachen sich mit dem Architekten H. Mayer. Der Plan für die neuen Schützenstände sowie die Umgestaltung der Räumlichkeiten wurde neu festgelegt. Die Zustimmung zu den neuen Plänen musste noch bei der Prinzessin Elisabeth in Bayern eingeholt werden.

Abbildung 17: Herr Boderke weihte unseren Schießstand ein

Im Jahr 2007 wurde mit mit großem Auffand der alte Kuhstall in der Schlosswirtschaft zum Schießstand ausgebaut. Die Umbaukosten vom Stall zur Sportstätte übernahm Herzog Max in Bayern.

Die Wildenwarter Schützen leisteten dazu noch 540 Arbeitsstunden und wendeten rund € 5.000.00 für die Schießtechnische Einrichtung des Standes auf.

08.Dezember 2007 – Einweihung des neuen Schießstandes mit Eröffnungsschießen. Die Einweihung fand durch den Gemeindereferenten Herrn Thomas Boderke.

Abbildung 18: Herzog Max in Bayern beim Eröffnungsschuss

Von Herzog Max in Bayern wurde auch der Eröffnungsschuss abgegeben.

Zur Feierlichkeit waren auch anwesend – der erste Bürgermeister aus Frasdorf, Herr Benno Voggenauer, die Ehrenmitglieder Josef Schreiner, Sebastian Huber und der Ehrenschützenmeister Kaspar Friedrich.

Der erste Schützenmeister Andreas Freund jun. dankte auch seinem Vorgänger Gerhard Kronast für dessen Einsatz für die Vorbereitungen und Umsetzungen zur Erstellung des neuen Schießstandes und Schützenstüberls. 

Herr Herzog Max in Bayern wurde für seine Unterstützung die Ernennung zur Ehrenmitgliedschaft überreicht.

Am 26.-27. und 28.03.2009 fand das erste Dorfkönigschießen statt. Eingeladen wurden alle Bürger der alten Gemeinde Wildenwart. Mit 261 Schützen an den 3 Tagen wurde das Schießen sehr gut angenommen.

 

Ehrenschützenmeister

Abbildung 19: Ernennung von Gerhard Kronast zum Ehrenschützenmeister. von vl. Andreas Feund, Gerhard Kronast, Stephan Baumgartner

Am 12.April 2012 Tod vom Ehrenschützenmeister Kaspar Friedrich.

Im Jahr 2015 fand die Ernennung von Gerhard Kronast zum Ehrenschützenmeister statt.

125jähriges Gründungsfest

Abbildung 20: Vorstand Michael Ramsl und 1.Schützenmeister Andreas Freund mit den beiden Fähnrichen der beiden Vereine

Das Gründungs-Jubiläum zum 125-jährigen Bestehen des Vereins fand gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr zur deren 140-jährigen Bestehen mit einem großen Festprogramm vom 27.Mai bis 05. Juni 2016, statt. Es war naheliegend, dass die beiden Vereine ihre Gründungsjubiläen gemeinsam ausrichten. Nachdem viele Mitglieder der Feuerwehr Wildenwart auch aktive Schützen und ebenso viele Angehörige der Schützengesellschaft Mitglieder der Feuerwehr sind.

Wie es der Brauch ist, begannen die Festtage mit dem Gedenken an die Verstorbenen beider Vereine

am 27.Mai um 18.00h in Prutdorf am Kriegerdenkmal.

Anschließen fand der Festauftakt mit dem Bieranstich durch die Schirmherrin Herzogin Elisabeth in Bayern statt. Es spielte die Festmusikkapelle Wildenwart.

Abbildung 21: Festverein 2016

Das Fest zum 125-jährigen Gründungsjubiläum der Schützengesellschaft „D‘ Elfer“ Wildenwart war dann am Sonntag, den 05. Juni. Die Schützenvereine aus der Nachbarschaft bzw. aus dem Gau Chiemgau Prien und die Ortsvereine wurden um 8.00 Uhr mit ihren 28 Fahnenabordnungen erwartet, gemeinsam zogen die Wildenwarter mit ihren Festgästen um 9.30 Uhr zum Feldaltar am Vogeltenn. Begleitet werden die Vereine vom Gauprotektor Herzog Max in Bayern und Schirmherrin Herzogin Elisabeth in Bayern.

Den Festgottesdienst zelebrierte, Pfarrer Klaus Hofstetter umrahmt vom Kirchenchor und der Musikkapelle Wildenwart.

Nach dem Gottesdienst führt der Festzug vorbei an der Schlosswirtschaft, dem Feuerwehrhaus und dem Festzelt bis zur Chirstkönigkirche und endet schließlich mit einem gemütlichen Beisammensein im Festzelt.  

Für die beiden Vereine fand eine gelungene Festwoche statt. Die Verantwortlichen 1.Schützenmeister Andreas Freund jun. und 1. Vorstand der Feuerwehr, Michael Ramsl bedankten sich bei der Schirmherrin Herzogin Elisabeth in Bayern für die Schirmherrschaft, beim gesamten Festausschuss und bei allen beteiligten Helfern.

Abbildung 22: Bieranstich am 27.07.2016
Abbildung 23: Bürgermeister Jürgen Seifert, Herzog Max in Bayern, Herzogin Elisabeth in Bayern, Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller
Abbildung 24: D’Elfer Wildenwart beim Festzug am 05.06.2016

Schützenmeister

Die verantwortlichen Schützenmeister des Vereins von der Gründung

bis heute aktuell:

 

Anner Petervon       1891 – 1892
Rothmeier Josef     
von      
1892 – 1904
Fleidl Benovon      
1904 – 1906
Fleidl Josefvon      
1906 – 1914

 August 1914 – 1. Weltkrieg –

 Möderl Georg      
von     1919 – 1923

1923 Geldinflation und später NS-Zeit – da waren die Schützenvereine verboten.

Prankl - Prutdorf
von       1948 - 1952
Wörndl Georg
von      
1952 - 1956
Staber Josefvon1956 - 1957
Höhensteiger Josefvon1957 - 1964
Kofler Waltervon      1964 - 1966
Friedrich Kasparvon      1966 - 1985
Zierer Georg
von      1985 - 1989
Kronast Gerhardvon
1989 - 2003
Feund Andreas jun.von2003 - heute

                       

 

 

Schlusswort

Im Jahre 2017 hat der Verein an Mitgliedern:  insgesamt – 159 -  davon aktiv 96 – Fördermitglieder 63

Die besondere Verbindung mit dem Hause Wittelsbach zu Zeiten als in Wildenwart Die bayerische Herrscher Familie zu Hause war, gab es natürlich zusätzliche Veranstaltungen und besonders viel Ehr.
Beim Prinzregentenschießen am 11.März 1911 Heißt es in der Chronik, dass sehr schöne patriotische Reden gehalten wurden zu Ehren unseres hochverehrten Prinzregenten Luitpold.
Unter anderem heißt es :„es war lustig und fidel bis 3 Uhr früh (nach hams beim hoam geh grafft)“.

Das Königsschloss findet immer wieder einen Platz in der Chronik mit Zeichnungen und schönen Gemälden.
Ein ganz besonderer Eintrag wurde seiner Königlichen Hochheit Prinz Alfons von Bayern, den hohen Schirmherrn des Bayerischen Schützen Verbandes Und edlen Förderer unseres Schießwesens gewidmet. Anlässlich seines 70.Geburtstags Jubiläums 1932. Die enge Verbindung mit dem Hause Wittelsbach zeigt sich auch im Jahre 2007 durch die Unterstützung für den neuen Schießstand

 

Der Schützenverein bedankt sich bei den Schreibern der Chronik.
Helga Friedrich
Rudi Friedrich
Hildegard Kronast
Gerhard Kronast
Sabine Klunker
Andi Freund